Zeckenschutzimpfung JETZT!

Zeckenschutzimpfung JETZT!

Zecken sind Parasiten, die für uns Menschen sehr gefährlich werden können. Sie lauern ihren Opfern vorzugsweise in Wäldern, Gärten und Parks auf. Wer von einem Zeck „gestochen“ wird, läuft Gefahr, an Gehirnentzündung zu erkranken. Mit der Zeckenschutzimpfung kann einfach und kostengünstig vorgebeugt werden.




Impfen schützt!

Man kann es nicht oft genug wiederholen. Die Impfung ist der einzige Schutz gegen die schwere „Zeckenkrankheit“ FSME. Für die Grundimmunisierung lautet das Schema folgendermaßen: Die erste Impfung möglichst noch in der kalten Jahreszeit. Die zweite Impfung sollte einen Monat danach erfolgen, die dritte Impfung ein Jahr darauf. Eine Auffrischungsimpfung ist erst nach drei beziehungsweise fünf Jahren notwendig.


Sie haben die Möglichkeit sich in der Ordination impfen zu lassen. Kommen Sie mit Ihrem Impfpass in die Ordination. Die Impfstoffe zur Grundimmunisierung und zur Auffrischung stehen für Sie dort zur Verfügung.


Für Interessierte:

Impfschema

Start der Impfung: Grundimmunisierung

Um sicher geschützt zu sein, sollte bereits ab dem 1. Geburtstag mit der FSME-Impfung begonnen werden.
Die Impfung wird vom Impfausschuss des Obersten Sanitätsrates ab dem vollendeten 1. Lebensjahr in Österreich empfohlen. Vor dem 1. Geburtstag soll die Impfung nur dann erfolgen, wenn das Kind einer starken Infektionsgefahr ausgesetzt ist.

  • 1. Teilimpfung: Am besten noch in der kalten Jahreszeit, damit man bereits geschützt ist, wenn die Zeckenaktivität beginnt.
  • 2. Teilimpfung: 1 bis 3 Monate nach der 1. Teilimpfung, bevorzugt auch in der kalten Jahreszeit.
  • 3. Teilimpfung: 9 bis 12 Monate nach der 2. Teilimpfung.

Rascher Impfschutz

Wenn die Zecken aktiv werden und Sie noch nicht geimpft sind, wird der Aufbau eines raschen Impfschutzes empfohlen.

Für den österreichischen Impfstoff gilt: Wird mit der Grundimmunisierung in der warmen Jahreszeit begonnen, empfiehlt es sich, die 2. Teilimpfung 14 Tage nach der 1. Teilimpfung zu verabreichen, damit möglichst rasch ein schützender Antikörpertiter aufgebaut werden kann, der 1 Jahr hält. Nach 9 bis 12 Monaten erfolgt die 3. Teilimpfung, mit der man für 3 Jahre geschützt ist.

Die Auffrischungsimpfungen

Die FSME-Erkrankung kann nur durch die rechtzeitige Auffrischungsimpfung verhindert werden.

Die erste Auffrischung hat generell 3 Jahre nach der Grundimmunisierung (3. Teilimpfung) zu erfolgen. Alle weiteren Auffrischungsimpfungen erfolgen dann bei Personen bis zum vollendeten 60. Lebensjahr im 5-Jahres-Abstand. Ab dem 60. Geburtstag sollte aber unbedingt wieder ein 3-jähriges Impfintervall beachtet werden.


Weitere Auffrischungsimpfungen

bis zum 60. Lebensjahr: Alle 5 Jahre Impfschutz erneuern
ab dem 60. Lebensjahr: Alle 3 Jahre Impfschutz erneuern


Das Krankheitsbild der FSME

Für eine Infektion typisch ist der zweiphasige Krankheitsverlauf:

1. Nach einer Inkubationszeit von ca. 7 bis 14 Tagen kommt es zur uncharakteristischen Symptomatik eines fieberhaften Infektes, oft auch mit hohem Fieber einhergehend. Diese klingt nach 1 bis 8 Tagen meist wieder ab.

2. Bei etwa 1/3 der Infizierten tritt nach einem fieberfreien Intervall von ca. 1 bis 20 Tagen eine weit schwerere, 2. Erkrankungsphase auf. Deutlich höheres Fieber (bis über 40° C), Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit, Blutbildveränderungen charakterisieren den Beginn der Erkrankung. Je nach Beteiligung der einzelnen Hirn- und Nervenanteile können dann prinzipiell 3 Erkrankungsformen unterschieden werden: Hirnhautentzündung, Beteiligung der Hirnhäute und des Gehirns, neben Hirnhäuten und Gehirn auch Beteiligung des Rückenmarks.

Der Prozentsatz schwerer Erkrankungsfälle beträgt bei der FSME 5 bis 18 %, ca. 2 % verlaufen tödlich.


Post-enzephalitisches Syndrom

Obwohl sich schwere Krankheitserscheinungen in den meisten Fällen im Laufe von 1 bis 3 Wochen zurückbilden, kann die Rekonvaleszenz sehr lange dauern – lange Hospitalisationsdauer, eingeschränkte Arbeitsfähigkeit und Beeinträchtigung der Lebensqualität!

Die von der Literatur berichtete Häufigkeit post-enzephalitischer Syndrome liegt zwischen 35 und 58 %. In Österreich leiden auch nach dem Abklingen der akuten Phase 10 bis 20 % der schwer erkrankten Patienten an einer langfristigen oder dauernden neuropsychiatrischen Folgestörung. Diese kann sich unter anderem in starken Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche, Depressionen, Störungen des autonomen Nervensystems, Schwerhörigkeit und parathymischen Zuständen äußern. An zweiter Stelle stehen Restlähmungen und Atrophien bei 3 bis 11 %.


Kann die FSME behandelt werden?

Eine Therapie der FSME-Erkrankung ist nach heutigem Wissensstand nicht möglich, ausschließlich eine Behandlung bzw. Linderung der Symptome. Der einzige wirksame Schutz gegen die Erkrankung ist die aktive Immunisierung mit FSME-IMMUN.


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